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Wichtige Verbrauchertipps

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Bitte beachten Sie: Heilkräuter sind wie Arzneimittel generell sorgfältig und für Kinder unzugänglich aufzubewahren. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass vor Gebrauch und Verwendung von Heilkräutern sowie Arzneimitteln bei Schwangeren, Säuglingen und Kleinkindern auf jeden Fall eine Beratung durch einen Arzt oder Apotheker erfolgen sollte.

Nachfolgend genannte Empfehlungen beruhen zum Teil auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, aber auch auf dem reichhaltigen Erfahrungsschatz der volksmedizinischen Verwendung. Der Inhalt dieses Shops ist mit viel Sorgfalt und Wissen zusammengestellt worden. Irrtümer in Wort und Bild behalten wir uns vor.

ABC der Wirkstoffe von Heilkräutern

Von einer Vielzahl einheimischer wie nicht einheimischer Heilkräuter liegen inzwischen wissenschaftliche Erkenntnisse über deren Inhaltsstoffe und Wirkungen vor. Deren therapeutische Wirksamkeit hat sich in der Praxis bewährt. Heilkräuter beinhalten verschiedene Wirkstoffgruppen. Die wohl wichtigsten sind nachfolgend für den Heilkräuterfreund kurz erklärt.

Alkaloide sind zumeist sehr stark wirkende Substanzen, beispielsweise das Atropin (Wirkstoff der Tollkirsche), das Morphin (Wirkstoff des Schlafmohns) oder das Colchizin (Wirkstoff der Herbstzeitlosen).

Bitterstoffe werden wegen ihrer appetitanregenden, verdauungsfördernden Wirkung angewandt.

Ätherische Öle sind pflanzliche Inhaltsstoffe, die aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften leicht flüchtig, in Wasser jedoch nur wenig oder überhaupt nicht löslich sind. Sie riechen stark und meist sehr angenehm. Ätherische Öle kommen im Pflanzenreich häufig vor und setzen sich aus verschiedenen Substanzen zusammen. So konnten in einem ätherischen Öl weit über hundert Einzelstoffe identifiziert werden.

Flavonoide sind Pflanzenfarbstoffe und daher meist in äußeren Blättern und Schalen zu finden. Sie schützen die Pflanze vor schädlichen äußeren Einflüssen. Flavonoide sind an der Gesamtwirkung einer Heilpflanze zweifellos immer aktiv beteiligt. Es ist aber ausschlaggebend, in welcher Art und Menge sie enthalten sind.

Gerbstoffe sind Pflanzeninhaltsstoffe, die in der Lage sind, Eiweißstoffe der Haut und Schleimhaut zu binden und in widerstandsfähige unlösliche Stoffe zu überführen. Eine bekannte Anwendung von Gerbstoffen ist zum Beispiel die Einnahme getrockneter Heidelbeeren bei Durchfallerkrankungen.

Glykoside sind im Pflanzenreich ebenfalls sehr weit verbreitet (siehe auch Saponine). Allen Glykosiden gemeinsam ist die Hydrolyse (Aufspaltung unter Wasseraufnahme) in einen Zucker und einen Nicht-Zucker, dem sogenannten Aglykon. Das Aglykon bestimmt weitgehend die Wirkung.

Kieselsäure ist ein unentbehrlicher Bestandteil des menschlichen Organismus (Bindegewebe, Haut, Haare und Nägel), wird aber auch von einigen Pflanzen in größeren Mengen aus dem Boden aufgenommen und in der Zellmembran oder der Zellsubstanz gespeichert. Wenn durch ein vermindertes Kieselsäureangebot in der Nahrung die Gesundheit von Bindegewebe, Haut, Haare oder Nägeln leidet, kann man mit entsprechenden Heilkräutern Besserungen erzielen.

Saponine sind pflanzliche Glykoside, die zusammen mit Wasser einen haltbaren Schaum ergeben (Sapo, lat. für Seife). Saponin-Heilkräuter können als schleimlösende Mittel bei festsitzendem Husten angewendet werden. Diese Heilkräuter besitzen auch eine wassertreibende Wirkung.

Schleim: Hierunter versteht man kohlenhydrathaltige Stoffe, die im Wasser stark aufquellen und eine viskose Flüssigkeit liefern. Die pharmakologische Wirkung lässt sich am besten mit dem Wort Reizmilderung umschreiben. Schleimheilpflanzen wirken leicht abführend, weil sie die Darmfüllung auflockern, Wasser zurückhalten und quellen.

Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sind wichtige Bausteine im Organismus. Sie sind notwendig, um Gerüstsubstanzen (u. a. für Bindegewebe, Knochen, Zähne und Zellstrukturen) aufzubauen, körpereigene Enzyme und Hormone zu liefern, Stoffwechselprozesse zu aktivieren und Organfunktionen und den Wasserhaushalt zu beeinflussen. Ohne diese Stoffe ist Leben nicht möglich. Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine werden teilweise bei der Teebereitung gelöst und sind dadurch an der Heilwirkung beteiligt.

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Zubereitung

Hinweis zur allgemeinen Zubereitung aufgeführter Teedrogen: In der Regel kommen drei verschiedene Methoden in Betracht, von denen die des Aufgusses (Infus) am häufigsten angewendet wird. Sofern Ihnen keine anderen Hinweise genannt werden, kann man sich an folgenden erfahrungsgemäßen Regeln orientieren:

1. Aufguss (Infus)

Die erforderliche Drogenmenge gibt man in ein feuerfestes Porzellan- oder Glasgefäß und übergießt sie mit sprudelnd kochendem Wasser (150 ml), anschließend das Gefäß abdecken, ggf. gelegentlich umrühren. Wenn nicht anders angegeben, nach 5-10 Min. abseihen. Diese Art der Zubereitung kann bei den meisten Blüten-, Blatt- und Krautdrogen, aber auch bei einigen entsprechend zerkleinerten Rinden- und Wurzeldrogen angewendet werden.

2. Abkochen (Decot)

Die erforderliche Drogenmenge setzt man mit kaltem Wasser an und erhitzt diese bis zum Siedepunkt, lässt sie dann noch kurze Zeit, in der Regel 5-10 min lang, kochen und seiht nach kurzem Stehen ab. Diese Art der Zubereitung eignet sich für Teedrogen mit harter bis sehr harter Konsistenz (Rinden, Wurzeln, Hölzer) besonders dann, wenn diese Gerbstoffe beinhalten.

3. Kaltauszug (Mazerat)

Die erforderliche Drogenmenge wird mit der nötigen Menge an kaltem Wasser übergossen und bei Raumtemperatur bis zu 12 Stunden stehen gelassen. Anschließend gibt man sie durch ein Teesieb. Das gewonnene Mazerat kann nun kalt getrunken oder auf Trinkwärme erhitzt werden. Diese Art der Zubereitung eignet sich besonders für schleimhaltige Drogen, wie z. B. Eibischwurzel

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Lagerung

Aufbewahrung, Lagerung, Haltbarkeit: Generell sollte man bei der Aufbewahrung von Heilkräutern hohe Sorgfalt walten lassen, so dass die Zweckmäßigkeit der Droge bewahrt wird. Wesentliche Faktoren hierbei sind:

Licht, Temperatur, Luftfeuchtigkeit & Zerkleinerungsgrad: Für nahezu alle Drogen ist ein Lichtschutz erforderlich, fast sogar zwingend vorgeschrieben. Diese Forderung ergibt sich aus dem Umstand, dass Blüten-, Blatt- und Krautdrogen im Licht schnell ausbleichen und unansehnlich werden. Zum anderen beschleunigt Licht den Ablauf vieler chemischer Prozesse, die einen Abbau oder eine Veränderung der Drogeninhaltsstoffe bewirken können. Daher wird empfohlen, Kräuter sowie Teedrogen in einem sicher verschlossenen, vor Licht schützenden Behälter aufzubewahren.

Bitte unbedingt kindergesichert lagern!

Qualitätssicherung

Unsere Heilkräuter sind Naturprodukte in bester Qualität. Alle unsere Heilkräuter werden bei jedem Wareneingang nach den aktuell gültigen nationalen und internationalen Arzneibüchern geprüft. Darüber hinaus untersuchen wir unsere Heilkräuter auf mikrobielle Verunreinigungen (Bakterien, Keime, Hefen und Pilze), Pyrrolizidinalkaloide, Pestizide (Pflanzenschutzmittel), Schwermetalle (z. B. Blei, Cadmium, usw.), Aflatoxine (Schimmelpilzgifte). Unsere Produkte sind auch frei von Lactose, frei von Geschmacksverstärkern und frei von anderen Zusatzstoffen.

Alle unsere Gewürze werden bei jedem Wareneingang nach den aktuell gültigen Forderungen des LMBG geprüft. Darüber hinaus untersuchen wir unsere Gewürze auf: Mikrobielle Verunreinigungen (Bakterien, Keime, Hefen und Pilze), Pestizide (Pflanzenschutzmittel), Schwermetalle (z.B. Blei, Cadmium, usw.), Aflatoxine (Schimmelpilzgifte). Diese Untersuchungen sichern Ihnen als Verbraucher eine gleichbleibend hohe Qualität.

 

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