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Franzbranntwein - Eine Mischung, die es in sich hat


Heilkräuter

Mit dem Begriff Franzbranntwein werden verschiedene Mischungen von ätherischen Ölen, Tinkturen und anderen Stoffen bezeichnet, die in verdünntem Alkohol gelöst sind. Diese Mischungen sind meist farblos. Manche Franzbranntweine werden grün gefärbt, was allerdings keine Folgen für die Wirkweise hat. Klassische Zutaten in Franzbranntweinen sind Wacholderbeeröl, Latschenkiefernöl, Fichtennadelöl, Menthol. Auch die Auszüge aus der Thymianpflanze oder Kampfer sind mögliche Zugaben. Früher wurden alle Weinbrände gleich bezeichnet, heute gehören die Franzbranntweine zu den Kosmetika oder Arzneien. (Weiterlesen)

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Mit dem Begriff Franzbranntwein werden verschiedene Mischungen von ätherischen Ölen, Tinkturen und anderen Stoffen bezeichnet, die in verdünntem Alkohol gelöst sind. Diese Mischungen sind meist farblos. Manche Franzbranntweine werden grün gefärbt, was allerdings keine Folgen für die Wirkweise hat. Klassische Zutaten in Franzbranntweinen sind Wacholderbeeröl, Latschenkiefernöl, Fichtennadelöl, Menthol. Auch die Auszüge aus der Thymianpflanze oder Kampfer sind mögliche Zugaben. Früher wurden alle Weinbrände gleich bezeichnet, heute gehören die Franzbranntweine zu den Kosmetika oder Arzneien. (Weiterlesen)

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Wissenswertes über Franzbranntwein – Fortsetzung

Viele kennen Franzbranntwein als altes Hausmittel. Aus der Kindheit erinnert sich so mancher daran, dass die Erwachsenen für alle kleineren und größeren Wehwehchen eine Flasche mit einer seltsamen Flüssigkeit zur Hand nahmen. Schon unsere Großmütter wussten um die schnelle Entlastung, die eine Einreibung mit Franzbranntwein bei müden Gliedern bewirken konnte. Die Flasche mit dem Franzbranntwein durfte in keinem Haushalt fehlen. Sie wurde heraus geholt, wenn jemand sich den Fuß vertreten hatte oder eine Beule oder Prellung aufgetreten war. Auch bei Kälte und drohenden Erfrierungen an Händen und Füßen waren Einreibungen mit Franzbranntwein sehr beliebt. Der Legende nach haben unsere Vorfahren sogar hin und wieder an der Flasche genippt. Die innerliche Anwendung von Franzbranntwein ist aber nicht zu empfehlen, das Mittel dient allein der äußerlichen Anwendung.

Franzbranntwein – Wohltat mit Geschichte

Bereits im 17. Jahrhundert wurden französische Branntweine als Franzbranntwein bezeichnet. Damals meinte man damit jedoch ein alkoholisches Genussmittel. Die besten Franzbranntweine der Vergangenheit waren der Cognac und der Armagnac. Erst im 20. Jahrhundert wurde der Name Weinbrand für die geistigen Getränke geprägt. In der heutigen Zeit wird nur noch das Einreibemittel für die Haut als Franzbranntwein bezeichnet. Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren verschiedene Rezepturen für die pharmazeutischen Franzbranntweine bekannt. Heute darf Franzbranntwein in keiner Apotheke fehlen, denn die wohltuende Wirkung tritt schnell ein und ist bei Alt und Jung beliebt.

Wirkung und Anwendungsgebiete des Franzbranntwein

Franzbranntweine sind ein Mittel zum Einreiben der Haut. Man spricht von einer alkoholischen Einreibung. Dabei dient das Mittel zur Förderung der Hautdurchblutung. Die meisten Menschen nutzen es bei Muskel und Gelenkschmerzen oder nach Sportverletzungen. Zerrungen und Prellungen oder Muskelkater schmerzen nach einer Einreibung mit Franzbranntwein meist weniger als vorher. Es gilt unbedingt zu beachten, dass eine Einreibung mit Franzbranntwein keinen Arztbesuch ersetzen kann. Sollten die Schmerzen länger anhalten, ist unbedingt ein Facharzt aufzusuchen.

Der Alkohol im Franzbranntwein kann die Haut reizen. Deshalb ist die Menge sorgfältig abzuwägen. In der Altenpflege wird das Mittel häufig eingesetzt. Wer stets liegen muss, leidet unter Durchblutungsstörungen der Haut. Massagen mit Franzbranntwein können die Symptome lindern helfen.

Die verschiedenen Rezepturen, die bei der Herstellung der Franzbranntweine benutzt werden, gehen oft auf überliefertes Wissen aus Klöstern und Heilkundige des Mittelalters zurück. So setzte man bei müden und schweren Beinen auf die Wirkung von Rosskastanie oder Weinlaub. Latschenkiefer und Menthol sind besonders für ihre erfrischenden und belebenden Wirkungen bekannt gewesen.

Richtig anwenden für den maximalen Effekt

Um die Vorteile von Franzbranntwein möglichst gut auszuschöpfen, sollte er im Liegen von einer zweiten Person eingerieben werden. Die Massage führt immer vom Herzen weg. Beine und Arme werden mit einem Frotteehandschuh eingerieben, der in Franzbranntwein getränkt wurde. Ebenso ist mit Brust, Rücken und Bauch zu verfahren.

Wegen der ätherischen Öle sollte Franzbranntwein nicht mit den Augen in Kontakt kommen. Nach der Einreibung müssen die Hände gründlich gewaschen werden, um Rückstände zu entfernen.

Alternativ können Fuß- oder Sitzbäder durchgeführt werden. Wer im Sommer zu Schwellungen in den Füßen neigt, kann ein warmes bis kaltes Fußbad nach der Arbeit durchführen, um die Durchblutung wieder in Schwung zu bringen. Eine Einreibung mit Franzbranntwein kann auch zum Abschluss einer Massage durchgeführt werden. Bei sehr schmerzhaften Symptomen wie einer Stauchung oder Prellung kann der Schmerz gelindert werden, indem eine Kompresse in Franzbranntwein getränkt und mit einem Verband auf die schmerzende Stelle aufgebracht wird. In Österreich werden geringe Mengen von Franzbranntwein als Mundspülung genutzt. Die erfrischende Wirkung ist ähnlich wie bei Einreibungen von Körperpartien.

Pflege nach der Einreibung

 Alkohol trocknet die Haut aus. Aus diesem Grund sollte eine Einreibung immer mit einer Hautpflege abgeschlossen werden. Pflegecremes, Hautöle oder Feuchtigkeitsprodukte können die austrocknende Wirkung mindern. Aus diesem Grund ist besonders in der Altenpflege zu beachten, dass nach einer Einreibung zur Erfrischung unbedingt ein Pflegeprodukt zur Anwendung kommt, da Senioren ohnehin eine trockenere Haut haben. Franzbranntweine eignen sich sehr gut als Mitbringsel bei einem Krankenbesuch oder bei älteren Menschen.

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